Aus Ferdinand wird Wildrubin – ein großer Tag!

Heute war ein großer Tag: Mein Pferd hat nun einen offiziellen, exklusiven und geschützten  Hengstnamen: Wildrubin. Und ich bin der offiziell eingetragene Besitzer.

Werde trotzdem den Rufnamen Ferdinand beibehalten. Passt genau so prima wie Wildrubin zu dem Kleinen.

Wir waren heute morgen beim Pferdezuchtverband Baden-Württemberg in Gomadingen, nur ein paar Meter neben dem Haupt- und Landesgestüt in Marbach. Dort hatten wir einen Termin mit einer sehr freundlichen Dame, um die Eintragungen im Equidenpass ändern zu lassen. War ein echt nettes Gespräch, und am Ende stand endlich ein Name in den Papieren meiner kleinen Fellnase. Ist nun ein registrierter Hengst und somit darf kein weiterer mehr diesen Namen verwenden, denn die eingetragenen Hengstnamen sind weltweit geschützt. Auch ich wurde berücksichtigt in Form eines Klebeetiketts weit hinten in den unzähligen Seiten des Passes – mein Name und meine Adresse stehen nun im Pass und in der Datenbank aller Pferde (ja, die gibt es, mit allen Infos zum Pferd, Halter, Besitzer und so weiter)

Am Nachmittag haben wir dann unsere beiden Tiere im Stall besucht. Eigentlich hatte sich der Tierarzt für die Impfung angekündigt, aber das war ein wenig wie mit den anderen Handwerkern auch: der angegebene Zeitraum war groß und durchaus dehnfähig… Wir haben die Zeit genutzt, um die beiden Kleinen an den Hänger zu gewöhnen. Eigentlich sollten sie sich noch gut daran erinnern, sind immerhin beide schon ein paar hundert Kilometer drin gestanden, als hierher kamen.

Hat dann auch entgegen meiner Erwartungen hervorragend geklappt. Ferdinand hat sich ohne große Umstände die Rampe rauf und in den Hänger reingetraut. Die Verlockung war größer als die Zurückhaltung – wir hatten eine Portion Heu ganz vorne im Hänger deponiert… So kann man also (m)ein Pferd binnen einer Minute in den Hänger bekommen.

Ray hat sich das ganze eine kurze Weile länger von der Rampe aus angeschaut. Nachdem der Hänger aber seinen Kumpel nicht aufgefressen hat, hat er sich auch ganz reingetraut. Vielleicht war es auch hier die Heu-Portion, die geholfen hat…

Rausgehen war hingegen etwas kniffliger für die Beiden. Den Rückwartgang benutzt ein Pferd sonst nicht wirklich, und die beiden Fohlen müssen das noch ein bisschen üben. Immerhin ist keiner neben die Rampe getreten, also alles prima.

Irgendwann kam dann schließlich unser Tierarzt. Ein sehr netter Herr, der gleich alle drei mit den nötigen Impfungen versehen hat. Ferdinand hat die Spritze nicht wirklich wahrgenommen und nur kurz beim Einstich gezuckt, ansonsten aber in völliger Ruhe weitergefressen. Auch Aragon war absolut unbeeindruckt von dem kleinen Picks, während Ray die zweite Spritze lieber doch nicht mehr in den Hals mochte – die Brust war wohl angenehmer. Zur Belohnung gab’s dann noch ein paar kleine Möhren für alle.

Bin noch immer der gleichen Meinung wie nach dem Pferdekauf: Alles richtig gemacht.

Mein Pferd im Hänger…

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