Die Vorbereitungen laufen

Bald ist es soweit. Am Samstag ziehen unsere beiden Jungs um in unseren Stall bei Ulm. Dort haben wir schon einiges vorbereitet, damit wir möglichst wenig nach der Ankunft unserer beiden „Fohlen“ zu tun haben. Auch unser Pferdehänger steht geputzt und frisch hergerichtet bereit.

Wir „parken“ unsere beiden Neuankömmlinge direkt nach dem Ausladen erst mal auf einer abgetrennten Weide, die direkt neben der Weide jener Herde liegt, in die wir sie gerne integrieren würden. So können sich die Neuen und die anderen Pferde erst mal durch den Zaun kennenlernen.

Nun weiß ich aber vom Umzug aus dem Schwarzwald in den aktuellen Stall, dass mein Schwarzwälder durchaus seine Meinung kundtun kann, wenn ihm was nicht gefällt. Und ich hoffe sehr, dass er es dieses Mal bleiben lässt… Möchte nicht in tiefer Nacht (oder auch am anderen Tag) irgendwelche Weidezäune flicken oder gar meinen Schwarzwälder im angrenzenden grünen Wald suchen müssen.

Die beiden Boxen, in denen unsere Jungs die Nächte verbringen werden, sind bereits so weit hergerichtet, dass es nach dem Ausladen und auf-die-Weide-bringen schnell gehen wird – Tränke und Futtertröge sind kontrolliert und in Ordnung, in beiden Boxen gibt es Halter für Minerallecksteine (auch wenn wir die nicht brauchen, wir haben Mineralfutter), das Dach ist dicht und gute Luft kommt auch rein.

Einige Kleinigkeiten bleiben aber zu tun. Die Box, in die Ray ziehen soll, ist aktuell noch belegt von Happy. Passt trotzdem, denn die junge Dame zieht ebenfalls am Samstag Nachmittag um. Natürlich müssen wir dann noch die letzten Überbleibsel von ihr aus der Box rausholen, einmal die Box ausdampfen und nach dem Trocknen wieder frisch einstreuen. Zum Schluss noch diverse Haken für Weidehalfter, Führstrick & Co montieren, fertig.

Ferdinand zieht direkt daneben ein, und weil es eine leere Box ist, gibt’s hier außer abstauben (vielleicht) und dem Anschrauben der Haken (sicherlich) nix zu tun.

Dann schauen wir mal, ob die beiden mit der neuen Situation klar kommen, denn bisher kennen sie das Leben in Boxen nicht. An Sommer- und trockenen Wintertagen sind alle Pferde tagsüber auf der Weide, weshalb ich guter Dinge bin, dass die beiden die paar Nachtstunden in der Box gut überstehen (und auch akzeptieren) werden.

Und weil Fressen (zumindest meinen Heuhäcksler) von jeglichen Alltagssorgen ablenkt, wird wohl in den ersten Tagen besonders viel Heu und der eine oder andere Apfel in der Box liegen. Darf bloß nicht den Absprung verpassen, sonst wird mein Pferd zur Kugel und passt nicht mehr durch die Türe…

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